Haben Einiges Aufzuarbeiten

Haben Einiges Aufzuarbeiten

22.10.2018

Die Falken hatten am gestrigen freien Sonntag etwas Zeit die Niederlage und das Geschehene von Innsbruck zu verdauen. Abgehakt ist das 0:3 von Tirol aber noch nicht. Chef-Trainer Kurt Russ schmerzt der misslungene Auftritt am Tivoli immer noch und trauert “verschenkten Punkten“ nach:

„Immer, wenn wir oben rankommen können, schaffen wir es nicht unsere Leistung auf den Platz zu bringen und lassen unnötig Punkte liegen“, ärgert sich unser Falkner, dem vor allem die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft um was Zählbares brachte, sauer aufstieß – was er auch gleich unmittelbar nach dem Abpfiff in der Kabine lautstark kundtat: „Wir machen uns so vieles selbst zu Nichte, weil wir uns im Spiel Meter schenken und oft zu locker und zu schlampig sind. Und das tut mir natürlich weh. In dieser engen Liga kannst du es dir nicht leisten nachzulassen – du musst in jedem Spiel Vollgas geben. Und das haben wir in Innsbruck meiner Meinung nach nicht gemacht. Vor allem der Wille, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, hat mir gefehlt. Wir haben jetzt Einiges aufzuarbeiten!“

Aber nach dem Spiel ist ja bekanntlich vor dem Spiel, weshalb der Coach trotz seiner momentanen Enttäuschung auch schon wieder nach vorne blickt und schon die nächste Aufgabe im Kopf hat:

„Sicher war das ein Dämpfer, aber unterkriegen lassen wir uns dadurch sicher nicht. Es ist ja nicht so, dass alles schlecht ist – die Jungs arbeiten sehr hart, müssen aber halt in gewissen Bereich noch reifen! Heute darf man noch enttäuscht sein, aber wenn wir uns am Nachmittag wieder zum Training treffen, werden wir den Kopf wieder hochnehmen und wieder an die Arbeit gehen. Wir werden nicht jammern, sondern versuchen in dieser Woche die richtige Antwort zu geben. Das Gute ist: Wir haben am Samstag schon wieder die Chance die Niederlage und die schlechte Leistung von Innsbruck auszumerzen und uns die verlorenen Punkte zurück zu holen!“

Die Falken sind also auf Wiedergutmachung aus. Am Samstag wartet jedenfalls ein wichtiges Heimspiel – mit einer ungewöhnlichen Anstoßzeit: Aufgrund der Live-Übertragung im ORF Sport+ wird die Partie gegen Wr.Neustadt erst um 20:20 Uhr angepfiffen.

Positive Nachrichten gibt es von Benjamin Rosenberger, dem es den Umständen entsprechend etwas besser geht. Der 22-Jährige ist nach seiner schweren Knieverletzung fast schmerzfrei und mittlerweile auch seinen Gips wieder los. Mit einer Spezialschiene kann er nun auf Krücken schon wieder spazieren gehen. Am Donnerstag kommt unser Benni erstmals nach seiner Verletzung wieder in den Falkenhorst, um der Mannschaft einen Besuch abzustatten!

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche Woche!

Nach- bzw. rechtsstehend der KSV-Wochenplan!