Jetzt muss zu Hause nachgelegt werden

Jetzt muss zu Hause nachgelegt werden

01.10.2018

Mit dem Sieg in Lustenau haben sich die Falken auch in der Meisterschaft zurück in die Erfolgsspur gekämpft. Chef-Trainer Kurt Russ war danach spürbar erleichtert und sehr zufrieden mit seiner jungen Mannschaft – obwohl ihn seine Burschen lange zittern ließen und ein paar graue Haare mehr bescherten:

„Wir sind mit viel Feuer aus der Kabine, waren total fokussiert und das hat man von Beginn an gemerkt. Die Jungs haben das super gemacht und sich mit den 2 frühen Toren auch in eine super Position gebracht– Leider haben wir danach wieder ein paar vermeidbare Fehler gemacht und prompt die Rechnung dafür kassiert. Und deshalb ist es ziemlich eng geworden. Das war schon ärgerlich – aber wir waren an diesem Nachmittag die Stärkeren und haben die Partie noch für uns entschieden. Knapp aber verdient,“ resümiert der Falkner, dem dieses spannende und aufregende Spiel nicht nur Nerven, sondern auch den kurzzeitigen Verlust seiner Stimme kostete:

„Ich bin sehr emotional, versuche der Mannschaft auch von außen immer zu helfen und wenn das Spiel wie in Lustenau auf Messers Schneide steht, schreie ich noch mehr hinein. Aber auf einmal war die Stimme weg. Ich war plötzlich heiser, hab nur noch gekrächzt, Nicht einmal der Schiri hat mich mehr verstanden – das ist mir schon lange nicht mehr passiert,“ nimmt es unser Coach mit Humor. Der Sieg ging jedenfalls runter wie Öl – und daher ist die Stimme mittlerweile wieder da und der KSV-Trainer ist glücklich, dass man mit 3 Punkten aus Vorarlberg heimgekehrt ist und mit einem Erfolgserlebnis in die neue Woche geht: "Man hat gesehen, woran wir noch arbeiten müssen und das werden wir im Training anpacken – mit den zwei Siegen im Rücken gehen wir aber mit einem guten Gefühl an die nächsten Aufgaben heran!“

Erleichtert war auch Stürmer Matthias Puschl. Der „Doppelpacker“ war froh, dass seine 2 frühen Treffer und seine Saisontore 3 & 4 am Ende doch sehr wertvoll waren und zu einem Erfolg beitrugen: „Schade, dass wir die 2:0-Führung aus der Hand gegeben haben – das ist uns schon mal passiert. Aber diesmal haben wir uns nicht hängen lassen, nicht aufgesteckt und uns wieder aufgerappelt. Wir wollten den Sieg einfach mehr und das hat man am Platz auch gesehen. Zum Glück haben wir uns am Ende auch noch belohnt“, schildert der 22–jährige Gleisdorfer, der vor allem vom vielumjubelten Siegestor und der tollen Kombination zwischen „Super-Joker“ Leo Eloshvili und „Magic Feyrer“ angetan war:

„Ein tolles Tor zu so einem wichtigen Zeitpunkt. Da kann man nur den Hut ziehen, wie die beiden das gemacht haben – insbesondere die Vorarbeit vom Basti Feyrer war sensationell - wie ein weißer Brasilianer“, grinst unser “Puschi“, der anscheinend am liebsten gleich doppelt trifft. Auch am ersten Spieltag brachte er die KSV mit zwei Treffern auf die Siegerstraße: „Ich hoffe eigentlich, dass ich nicht immer doppelt treffe, dafür aber öfters. Wäre schön, wenn ich jetzt nicht so lange auf meine nächsten Tore warten muss. Aber eigentlich ist es egal, Hauptsache wir gewinnen. Und das muss uns jetzt auch zu Hause gelingen. Gegen Klagenfurt müssen wir nachlegen, sonst war der hart erkämpfte „Dreier“ in Lustenau nicht viel wert. Wir gehen nach den wichtigen zwei Auswärtssiegen auf alle Fälle top-motiviert in die neue Woche, werden uns gut vorbereitet und dann hoffe ich, dass wir am Freitag auch zu Hause jubeln können!“

Zufrieden ist man im Falkenhorst auch mit der Cup-Auslosung. Mit dem GAK zog die KSV 1919 einen sehr attraktiven Gegner – auch wenn man auswärts spielt, freut man sich bei den Falken schon jetzt auf ein spannendes und hochbrisantes Derby um den Einzug ins Viertelfinale mit vielen Zuschauern – auch aus Kapfenberg! Der genaue Termin und der Spielort werden demnächst bekannt gegeben!

In diesem Sinne: Auf einen erfolgreichen Oktober!

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